Freier Strandabschnitt in Bansin nahe der Seebrücke
Freier Strandabschnitt in Bansin nahe der Seebrücke, Foto: Pixabay / Lizenz: Pixabay

Ein freier Küstenstreifen auf der Ostseeinsel rückt erneut in den Fokus. In direkter Nähe zur Seebrücke von Bansin liegt ein bislang ungenutzter Strandabschnitt. Er bietet Raum für eine umfangreiche touristische Nutzung. Die Gemeinde sucht einen Betreiber mit langfristiger Perspektive. Entwicklungen im regionalen Tourismus zeigen dabei Parallelen zu anderen Projekten auf der Insel, mehr dazu hier.

Inhaltsverzeichnis:

Strandabschnitt nahe Seebrücke Bansin

Der betreffende Bereich befindet sich auf der Insel Usedom im Seebad Bansin. Der Abschnitt bietet Platz für bis zu 100 Strandkörbe. Er liegt unmittelbar an der Bansiner Seebrücke. Der Strand ist breit. Der Sand ist feinkörnig. Gastronomische Angebote befinden sich in kurzer Distanz, ähnlich wie bei anderen bekannten Küstenorten, etwa im Ostseeziel Heringsdorf.

Die Lage gilt als zentral. Sie verbindet touristische Infrastruktur mit direktem Meerzugang. Trotz dieser Voraussetzungen blieb die Fläche bislang ohne Betreiber. Nach Angaben der Ostseezeitung wurde der Betrieb zuletzt von einem einheimischen Fischer geführt. Dieser gab ihn aus Altersgründen auf.

Fehlende Betreiber und neue Ausschreibung

Seit dem Rückzug des letzten Pächters gingen mehrere Bewerbungen ein. Keine führte zur finalen Übernahme. Der Strandabschnitt blieb daher ungenutzt. Die Gemeinde plant nun einen neuen Anlauf. Im Februar soll die Fläche erneut ausgeschrieben werden.

Ein möglicher Hemmfaktor ist die fehlende direkte Versorgung. Ein Strandimbiss existiert dort nicht. Andere Abschnitte zeigen jedoch ein anderes Bild. Strandkioske und Bars in der Umgebung arbeiten wirtschaftlich erfolgreich. Vergleichbare Nutzungen wurden bereits an anderen Strandflächen umgesetzt, mehr Informationen hier.

Vorgaben der Usedomer Kaiserbäder

Die Ausschreibung enthält klare Kriterien. Bewerber müssen ein Evakuierungskonzept vorlegen. Dieses soll den schnellen Abtransport von Material bei Sturm oder Hochwasser sichern. Auch das äußere Erscheinungsbild ist relevant.

Für ein einheitliches Corporate Design nach den Vorgaben der Usedomer Kaiserbäder gibt es die höchste Punktzahl. Zudem gilt eine Beschaffungsregel. Strandkörbe müssen innerhalb der Europäischen Union erworben werden.

  • 26 von 27 neu gebildeten Strandabschnitten sind vergeben
  • rund 3900 Strandkörbe entstehen in der Region
  • der freie Abschnitt bietet Kapazität für 100 Einheiten

Investitionssicherheit für Betreiber

Mit der Neuvergabe verbindet die Gemeinde klare Ziele. Die transparente Vergabepraxis schafft Investitionssicherheit für bis zu zehn Jahre. Erstmals werden zudem baurechtliche Fragen eindeutig geregelt. Das betrifft Fundamente, Lagerflächen und Infrastruktur. Solche Rahmenbedingungen gelten als wichtiger Faktor für Investitionen in die Zukunft.

Diese Rahmenbedingungen sollen Investitionen erleichtern. Strandkorbvermieter erhalten Planungssicherheit. Die Gemeinde erwartet dadurch einen Qualitätsschub für den gesamten Küstenbereich. Der freie Strandabschnitt in Bansin bleibt damit ein zentrales Projekt für die kommende Saison.

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Karte: Google Maps

Quelle: NORDKURIER, MILEKCORP

FAQ

Wo befindet sich der neue Strandabschnitt in Bansin?

Der neue Strandabschnitt liegt in unmittelbarer Nähe der Seebrücke im Seebad Bansin auf der Insel Usedom.

Wie viele Strandkörbe können auf der Fläche aufgestellt werden?

Der ungenutzte Küstenbereich bietet Platz für bis zu 100 Strandkörbe.

Warum ist der Strandabschnitt bisher ungenutzt?

Nach dem altersbedingten Rückzug des letzten Betreibers, eines einheimischen Fischers, konnte bislang kein neuer Pächter für die Fläche gewonnen werden.

Welche Anforderungen gelten für zukünftige Betreiber?

Vorgeschrieben sind unter anderem ein Evakuierungskonzept, ein einheitliches Erscheinungsbild nach den Vorgaben der Usedomer Kaiserbäder sowie der Erwerb der Strandkörbe innerhalb der Europäischen Union.

Welche Laufzeit bietet die neue Vergabepraxis?

Die transparente Vergabepraxis ermöglicht zukünftigen Betreibern eine Investitionssicherheit von bis zu zehn Jahren.

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