Wer auf Usedom an den Strand geht, braucht keine überfüllte Tasche, sondern wenige zuverlässige Dinge für Sonne, Wind, Wasser und längere Wege durch den Sand. Sinnvoll sind Sonnenschutz, Trinkwasser, ein leichtes Handtuch, wetterfeste Kleidung, eine kleine Reiseapotheke und eine klare Trennung zwischen Dingen für Erwachsene, Kinder, Hund und Technik. Die Insel hat nach Angaben der Usedom Tourismus GmbH einen rund 42 Kilometer langen Sandstrand zwischen Peenemünde und Świnoujście. An bewachten Abschnitten informieren Rettungskräfte und Flaggen über die aktuelle Lage am Wasser. Wer den Tag vorbereitet, spart Gewicht und reagiert schneller auf Wind, UV-Strahlung oder einen Wechsel des Strandabschnitts. Für die Planung helfen auch Hinweise zu Usedoms Stränden für Familien und Spaziergänge, zu sicheren Strandregeln auf Usedom und zu starkem Wind an Usedoms Küste.
Inhaltsverzeichnis
- Grundausstattung für den Strandtag auf Usedom
- Sonne, Wind und Ostseewasser richtig einschätzen
- Packliste für Familien, Hunde und längere Wege
- Technik, Geld und Dokumente am Usedom-Strand
- Was besser nicht in die Strandtasche gehört
- Praktische Tabelle für einen leichten Strandrucksack
- FAQ
Grundausstattung für den Strandtag auf Usedom mit Ostsee, Promenade und Strandkorb
Die praktische Packliste für den Strand auf Usedom richtet sich deshalb nicht nach möglichst vielen Dingen, sondern nach Situationen. Es geht um Sonnenschutz am Wasser, trockene Kleidung nach dem Baden, sichere Aufbewahrung von Handy und Schlüssel, Müllvermeidung und klare Regeln für Hund, Kinder und offene Flammen. Wer ohne Auto unterwegs ist, sollte außerdem prüfen, welche Wege mit Bus, Bahn oder Rad sinnvoll sind. Dazu passt ein Blick auf Usedom ohne Auto.
Ein Strandtag auf Usedom beginnt oft nicht direkt am Wasser. Viele Gäste laufen vom Parkplatz, von der Unterkunft, von der Promenade oder von der Haltestelle zum Sand. Deshalb zählt zuerst das Gewicht. Eine Tasche, die morgens noch bequem wirkt, kann am Nachmittag mit nassen Handtüchern, Sandspielzeug und Einkäufen schnell unpraktisch werden.
Die beste Strandtasche für Usedom enthält alles für Schutz, Trinken, Sitzen, Trocknen und Orientierung, aber keine schweren Vorräte für jede denkbare Situation. Entscheidend ist, ob der Aufenthalt zwei Stunden, einen halben Tag oder fast den ganzen Tag dauern soll. Für einen kurzen Badestopp reicht deutlich weniger als für einen Familientag mit Mittagspause.
Zur Grundausstattung gehören ein großes Handtuch oder ein dünnes Strandtuch, Sonnencreme, Kopfbedeckung, Sonnenbrille, Trinkflasche, kleine Mülltüte, Taschentücher, Badesachen, trockene Wechselwäsche und ein leichter Windschutz. An der Ostsee kann ein sonniger Morgen in einen kühlen Nachmittag übergehen. Ein dünner Pullover oder ein Windbreaker ist deshalb oft nützlicher als ein zweites Paar Schuhe.
Wer einen Strandkorb nutzt, braucht weniger Decke und weniger Windschutz. Dafür lohnt sich ein kleines trockenes Tuch für die Sitzfläche, wenn vorher Badekleidung getragen wurde. Wer auf dem freien Sand liegt, sollte eine sandabweisende Decke oder ein dünnes Strandlaken wählen. Dicke Wolldecken sind am Meer unhandlich, trocknen schlecht und sammeln viel Sand.
- Sonnencreme mit geeignetem Lichtschutzfaktor und genug Menge für das Nachcremen.
- Trinkflasche, möglichst bruchsicher und wiederbefüllbar.
- Leichtes Handtuch oder schnelltrocknendes Strandtuch.
- Kopfbedeckung, Sonnenbrille und dünne Kleidung für Pausen in der Sonne.
- Kleine Tasche für Schlüssel, Karte, Bargeld und Handy.
- Müllbeutel für Verpackungen, Taschentücher und leere Snackverpackungen.
Für Spaziergänge zwischen den Kaiserbädern, an ruhigeren Abschnitten oder am Achterwasser sollte die Tasche besonders kompakt bleiben. Wer häufig den Standort wechselt, braucht keine große Kühlbox. Besser sind eine Trinkflasche, ein kleiner Snack und eine Tasche, die sich über der Schulter oder als Rucksack tragen lässt. Wer den Strandtag mit einem Spaziergang verbinden will, findet weitere Hinweise zu Spaziergängen am Meer und in der Natur.
Sonne, Wind und Ostseewasser richtig einschätzen mit DWD, DLRG und Baderegeln
Usedom ist eine Ostseeinsel. Dadurch wechseln Wetter und Gefühlstemperatur am Strand schneller als im Binnenland. Wind kann die Haut kühlen, obwohl die UV-Strahlung hoch bleibt. Genau das führt häufig dazu, dass Sonnenbrand zu spät bemerkt wird. Der Deutsche Wetterdienst erklärt den UV-Index als Maß für die erwartete sonnenbrandwirksame UV-Strahlung.
Am Wasser sind Sonnencreme, Kopfbedeckung und Schatten keine Nebensache, sondern Teil der Grundausstattung. Das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt bei stärkerer UV-Belastung Schutz durch Schatten, Kleidung, Sonnenbrille und geeignete Sonnencreme. Besonders Kinder brauchen planbare Pausen außerhalb der direkten Sonne.
Die DLRG verweist bei ihren Baderegeln darauf, nur dort zu baden, wo es erlaubt und sicher ist, die eigene Kraft nicht zu überschätzen und Warnzeichen ernst zu nehmen. Auf Usedom informiert die Tourismusseite über bewachte Strände, Rettungskräfte und Flaggen. Die schwarz-weiß karierten Flaggen kennzeichnen Wassersportbereiche, in denen Baden aus Sicherheitsgründen nicht vorgesehen ist.
Für die Packliste bedeutet das eine einfache Reihenfolge. Erst kommt Schutz vor Sonne. Dann kommt Schutz vor Wind. Danach folgen Dinge für Komfort. Ein aufblasbares Spielzeug ist weniger wichtig als eine Kopfbedeckung. Ein großer Lautsprecher ist weniger wichtig als eine Trinkflasche. Ein zweites Handtuch ist nützlich, aber nur wenn die Tasche nicht zu schwer wird.
- Zuerst Wetterbericht, UV-Index und Wind prüfen.
- Danach Strandabschnitt, Weg und mögliche Rückfahrt planen.
- Dann nur die Dinge packen, die am Strand wirklich gebraucht werden.
- Vor dem Baden auf Flaggen, Wellen, Strömung und Hinweise der Rettungskräfte achten.
- Nach dem Baden trockene Kleidung anziehen und nasse Sachen getrennt verstauen.
Bei gelber oder roter Beflaggung gehört keine Diskussion in die Strandtasche, sondern Vernunft. Wer mit Kindern reist, sollte außerdem ein auffälliges Handtuch, eine gut erkennbare Mütze oder ein vereinbartes Treffzeichen nutzen. Der Strand ist lang, Strandkörbe sehen ähnlich aus und in der Hochsaison wirkt ein kurzer Weg schnell unübersichtlich.
Packliste für Familien, Hunde und längere Wege zwischen Ahlbeck, Heringsdorf, Bansin und Peenemünde
Familien brauchen am Strand andere Dinge als Paare oder Alleinreisende. Kinder wechseln schneller zwischen Baden, Spielen, Essen und Ausruhen. Deshalb sollte die Tasche nach Zugriff gepackt werden. Dinge für Sicherheit und Trinken gehören nach oben. Ersatzkleidung, Spielzeug und Handtücher können weiter unten liegen.
Für Kinder sind UV-Kleidung, Kopfbedeckung, Trinkwasser, kleine Snacks und trockene Wechselwäsche wichtiger als eine große Auswahl an Spielzeug. Ein Eimer, eine Schaufel und eine kleine Form reichen meistens aus. Zu viele Spielsachen bleiben im Sand liegen oder machen den Rückweg mühsam.
Für den Strand mit Hund gelten zusätzliche Regeln. Usedom Tourismus weist auf ausgewiesene Hundestrände hin. Deshalb sollten Hundehalter vor dem Losgehen klären, welcher Abschnitt für Hunde vorgesehen ist. In die Tasche gehören Trinkwasser für den Hund, Napf, Leine, Kotbeutel und ein Handtuch. Futter ist nur dann sinnvoll, wenn der Aufenthalt länger dauert oder der Hund feste Fütterungszeiten hat.
Bei längeren Wegen durch den Sand ist ein Rucksack oft besser als eine klassische Strandtasche. Das Gewicht liegt näher am Körper. Die Hände bleiben frei. Das hilft besonders, wenn Kinder begleitet werden oder ein Hund an der Leine läuft. Für Menschen mit Kinderwagen oder Bollerwagen lohnt sich vorher ein Blick auf Zugänge, Untergrund und Entfernung. Nicht jeder Strandzugang ist gleich bequem.
Familien sollten außerdem klare Regeln für die Technik festlegen. Ein Handy reicht oft als Notfallgerät und Kamera. Tablets, Spielekonsolen oder größere Geräte erhöhen nur das Risiko durch Sand, Hitze und Wasser. Wer dennoch fotografieren will, sollte sich vorher mit sicheren Einstellungen und Schutz vor Sand beschäftigen. Dafür passt der Ratgeber zur Handykamera am Usedom-Strand.
| Situation am Strand | Sinnvoll einpacken | Besser weglassen | Warum das auf Usedom hilft |
|---|---|---|---|
| Kurzer Badestopp | Handtuch, Sonnencreme, Wasser, Schlüsselbeutel | Kühlbox, große Spieltasche, mehrere Bücher | Der Weg zum Wasser bleibt leicht und schnell. |
| Halber Tag mit Kindern | UV-Kleidung, Mütze, Snacks, Trinkwasser, Wechselwäsche | Zu viele Sandformen, schwere Decken, Glasflaschen | Kinder brauchen Schutz, Pausen und trockene Kleidung. |
| Strandtag mit Hund | Leine, Napf, Wasser, Kotbeutel, Hundetuch | Laute Spielgeräte, unnötig viel Futter, lange Schleppleine im Gedränge | Ausgewiesene Hundestrände und Rücksicht sind entscheidend. |
| Windiger Nachmittag | Windjacke, Klammern, trockenes Shirt, kleiner Windschutz | Leichte lose Tüten, Papierstapel, ungesicherte Sonnenschirme | Ostseewind macht leichte Gegenstände schnell unpraktisch. |
Technik, Geld und Dokumente am Usedom-Strand sicher und trocken verstauen
Sand, Salzwasser und Hitze sind für Technik ungünstig. Das gilt auch dann, wenn das Handy wasserdicht beworben wird. Feiner Sand kann Anschlüsse, Hüllen, Ladebuchsen und Kameralinsen verschmutzen. Direkte Sonne kann Geräte stark erhitzen. Deshalb sollte Technik am Strand immer reduziert werden.
Für den Strand reicht in den meisten Fällen ein geladenes Smartphone in einer wasserdichten Hülle, etwas Bargeld, eine Karte und ein Ausweis oder eine Kurkarte, falls sie am Ort benötigt wird. Alles andere bleibt besser in der Unterkunft. Große Geldbörsen, Reisepässe und mehrere Bankkarten erhöhen nur den Schaden bei Verlust.
Eine kleine Umhängetasche oder ein flacher Brustbeutel ist nützlich, wenn jemand allein unterwegs ist. In Gruppen kann eine Person beim Baden auf die Sachen achten. Wer allein baden geht, sollte Wertsachen vorher minimieren. Ein Schlüssel lässt sich besser sichern als ein kompletter Schlüsselbund mit Anhängern, Zweitschlüssel und fremden Adressen.
Eine Powerbank ist nur sinnvoll, wenn der Strandtag lang wird oder Navigation, Fahrplan-App und Kamera stark genutzt werden. Dann gehört sie in eine separate Hülle. Ladekabel sollten kurz sein. Offene Kabel im Sand sind störanfällig. Kopfhörer sind nicht verboten, können aber am Wasser unpraktisch sein, weil akustische Hinweise, Kinder oder Warnungen schlechter wahrgenommen werden.
Wer Fahrpläne, digitale Tickets oder Navigation braucht, sollte die wichtigsten Informationen vorher speichern. Netz und Akku sind am Strand nicht immer planbar. Gerade bei Tagesausflügen hilft eine kurze Vorbereitung. Hinweise dazu bietet der Überblick zu Fahrplänen auf Usedom per Handy.
Mini-Prinzip für Wertsachen
Alles, was am Strand nicht nass, sandig oder verloren gehen darf, sollte gar nicht erst mitgenommen werden. Diese Regel klingt streng, verhindert aber Stress. Der beste Diebstahlschutz ist eine kleine Auswahl. Die beste Technikpflege ist Abstand zu Sand und Wasser.
Strandtasche in fünf Schritten packen
Wer die Tasche in dieser Reihenfolge vorbereitet, vermeidet Ballast und vergisst die wichtigsten Dinge nicht.
- Zuerst Wetter, Wind und UV-Belastung prüfen. Danach entscheiden, ob Windjacke, Sonnenschutz oder zusätzliche Wechselkleidung nötig sind.
- Dann Wasser, Sonnencreme und Kopfbedeckung einpacken. Diese Dinge gehören nach oben, weil sie früh gebraucht werden.
- Handtuch, Badebekleidung und trockenes Shirt getrennt verstauen. Nasse Sachen sollten später nicht die ganze Tasche durchfeuchten.
- Wertsachen stark reduzieren. Für den Strand reichen meist Handy, Schlüssel, Karte und etwas Bargeld.
- Zum Schluss Müllbeutel und kleine Beutel ergänzen. So bleiben Verpackungen, Sandspielzeug und nasse Kleidung getrennt.
Was besser nicht in die Strandtasche gehört wegen Regeln, Gewicht und Rücksicht
Nicht alles, was im Urlaub praktisch wirkt, passt an den Strand. Glasflaschen können brechen. Große Musikboxen stören andere Gäste. Offene Flammen und Grillen sind an vielen Strandabschnitten untersagt. In örtlichen Strandordnungen auf Usedom werden Feuer und Grillen am Strand ausdrücklich geregelt oder verboten. Das hat mit Brandschutz, Müll und Sicherheit zu tun.
Feuer, Grill, Glas, schwere Möbel, große Lautsprecher und unnötige Wertgegenstände gehören nicht in eine praktische Strandtasche für Usedom. Sie erhöhen Gewicht, Risiko und Konflikte. Wer abends essen möchte, sollte lieber Promenade, Imbiss, Restaurant oder die Unterkunft einplanen.
Auch große Sonnenschirme sind nicht immer die beste Lösung. Bei Wind können sie kippen oder wegfliegen, wenn sie nicht sicher verankert sind. Ein Strandkorb, ein zugelassener Windschutz oder textile Kleidung sind oft zuverlässiger. Wer einen Schirm nutzt, muss ihn stabil befestigen und bei stärkerem Wind abbauen.
Bei Snacks gilt eine einfache Regel. Alles, was klebt, schmilzt oder viel Verpackung erzeugt, ist am Strand ungünstig. Besser sind Obst in einer Dose, belegte Brote in einer wiederverwendbaren Box und Wasser. Wer Müll vermeidet, trägt weniger zurück. Wer Müll dennoch erzeugt, nimmt ihn wieder mit.
- Keine Glasflaschen und keine zerbrechlichen Verpackungen.
- Keine offenen Flammen, kein Grill und keine Kerzen im Sand.
- Keine großen Lautsprecher in dicht belegten Strandbereichen.
- Keine unnötigen Dokumente, Zweitkarten oder Schmuckstücke.
- Keine schweren Möbel, wenn ein längerer Fußweg geplant ist.
- Keine Drohne ohne vorherige Prüfung der geltenden Regeln.
Ein weiterer Punkt betrifft Drohnen. Am Strand treffen viele Menschen, Tiere, Rettungsbereiche und Schutzinteressen zusammen. Wer eine Drohne mitnehmen will, sollte vorher die Regeln prüfen und nicht spontan am vollen Strand starten. Für Urlauber ist der praktische Nutzen meist gering. Für andere Gäste kann der Flug störend wirken.
Häufige Packfehler am Strand von Usedom
Viele Probleme am Strand entstehen nicht durch fehlende Ausrüstung, sondern durch zu viele oder falsch gewählte Dinge.
- Zu schwere Tasche: Lange Wege durch Sand werden mühsam, wenn Kühlbox, Spielzeug und Ersatzkleidung übertrieben werden.
- Zu wenig Sonnenschutz: Wind kühlt die Haut, ersetzt aber keinen Schutz vor UV-Strahlung.
- Zu viele Wertsachen: Große Geldbörsen, mehrere Karten und wichtige Dokumente erhöhen das Verlustrisiko.
- Glas und Grill im Gepäck: Zerbrechliche Verpackungen und offene Flammen passen nicht zu einem sicheren Strandtag.
- Nasse Sachen ohne Beutel: Feuchte Kleidung, Sand und Technik sollten nicht zusammen in einer Tasche liegen.
Praktische Tabelle für einen leichten Strandrucksack am längsten Sandstrand Deutschlands
Die folgende Übersicht ordnet die wichtigsten Dinge nach Priorität. Sie ersetzt keine persönliche Planung, hilft aber beim schnellen Packen. Wer allein reist, kann viele Familienpunkte streichen. Wer mit Kind oder Hund unterwegs ist, sollte Schutz und Wasser höher gewichten als Komfort.
| Kategorie | Unbedingt sinnvoll | Nur bei Bedarf | Praktischer Hinweis |
|---|---|---|---|
| Sonnenschutz | Sonnencreme, Kopfbedeckung, Sonnenbrille | UV-Shirt, leichter Sonnenschutz für Kinderwagen | Nachcremen und Schattenpausen einplanen. |
| Wasser und Essen | Trinkflasche, einfacher Snack, Brotdose | Kühltasche bei längerem Aufenthalt | Wenige Verpackungen sparen Platz und Müll. |
| Kleidung | Handtuch, Badebekleidung, trockenes Shirt | Windjacke, dünner Pullover | Wind kann nach dem Baden schnell auskühlen. |
| Gesundheit | Pflaster, persönliche Medikamente, Desinfektionstuch | Mittel gegen Insektenstiche, Zeckenkarte | Medikamente kühl und trocken halten. |
| Technik | Smartphone, wasserdichte Hülle | Powerbank, kurzes Ladekabel | Direkte Sonne und Sand vermeiden. |
| Ordnung | Müllbeutel, kleine Beutel für nasse Sachen | Zusätzlicher Beutel für Muscheln oder Sandspielzeug | Getrennte Beutel halten die Tasche sauber. |
Kleine Strandapotheke für Usedom ohne überflüssige Medikamente
Eine Strandapotheke ist keine volle Reiseapotheke. Sie soll kleine Probleme am Strand abfangen. Dazu zählen Schürfstellen, kleine Schnitte, Kopfschmerzen, Sonnenbrandrisiko, Insektenstiche und persönliche Medikamente. Der ADAC empfiehlt für Reisen unter anderem Pflaster, Verbandsmaterial, Mittel gegen Schmerzen und Fieber sowie Mittel gegen Insektenstiche. Für den Strand genügt davon eine kleine Auswahl.
Persönliche Medikamente gehören immer in die Tasche, wenn sie während des Tages gebraucht werden könnten. Sie sollten trocken, schattig und möglichst kühl aufbewahrt werden. Im heißen Auto oder in direkter Sonne sind viele Mittel schlecht aufgehoben. Das gilt besonders für empfindliche Arzneien.
Bei Kindern ist Vorbereitung wichtiger als Menge. Pflaster, Desinfektionstücher, Sonnencreme, Mückenschutz und ein Mittel gegen Juckreiz können den Tag retten. Für Babys und Kleinkinder sind Schatten, textile Kleidung und Kopfbedeckung besonders wichtig. Starke Mittagssonne sollte möglichst gemieden werden.
Ein Fieberthermometer gehört nicht zwingend an den Strand, kann aber bei Tagesausflügen mit kleinen Kindern sinnvoll sein. Schwere Medikamentenboxen sind dagegen unnötig. Wer eine bekannte Allergie hat, packt die dafür vorgesehenen Mittel nach ärztlicher Vorgabe ein. Wer unsicher ist, klärt die Reiseapotheke vor dem Urlaub in Apotheke oder Arztpraxis.
Ordnung, Müll und Rücksicht an den Stränden von Usedom
Ein gut gepackter Strandrucksack schützt nicht nur die eigene Erholung. Er reduziert auch Müll, Lärm und Konflikte. Die Ostseestrände werden von vielen Menschen gleichzeitig genutzt. Familien, Spaziergänger, Hundebesitzer, Wassersportler und Ruhesuchende teilen sich denselben Raum. Deshalb zählt Rücksicht zur praktischen Ausrüstung.
Eine kleine Mülltüte ist Pflicht, auch wenn Mülleimer in der Nähe stehen. Wind kann Servietten, Folien und leichte Verpackungen schnell verwehen. Zigarettenreste gehören nicht in den Sand. Wer mit Kindern Muscheln sammelt, sollte vorher klären, was wirklich mitgenommen wird. Große Mengen Sand, Steine oder Naturmaterial sind kein sinnvolles Souvenir.
Auch Lautstärke ist Teil der Strandordnung im weiteren Sinn. Kopfhörer sind rücksichtsvoller als Lautsprecher. Ballspiele passen besser in freie Bereiche als zwischen Strandkörbe. Hunde gehören an den passenden Abschnitt. Wassersportbereiche sind keine Badebereiche. Diese einfachen Regeln vermeiden die meisten Probleme.
Ein guter Strandtag endet mit einer schnellen Kontrolle. Nasse Kleidung kommt in einen separaten Beutel. Müll wird mitgenommen. Sandspielzeug wird gezählt. Handy, Schlüssel und Karte werden geprüft. Danach bleibt die Tasche sauberer und der nächste Strandtag beginnt ohne Suche.
FAQ
Was muss für einen normalen Strandtag auf Usedom unbedingt in die Tasche?
Unbedingt sinnvoll sind Sonnencreme, Trinkwasser, Handtuch, Kopfbedeckung, Sonnenbrille, Badebekleidung, trockene Wechselwäsche, ein kleiner Müllbeutel und eine sichere Hülle für Handy, Schlüssel und Karte.
Braucht man auf Usedom immer eine Windjacke am Strand?
Eine leichte Windjacke ist vor allem bei längeren Aufenthalten sinnvoll. An der Ostsee kann Wind nach dem Baden schnell kühl wirken, auch wenn der Tag sonnig begonnen hat.
Welche Dinge sind für Kinder am wichtigsten?
Für Kinder sind UV-Schutz, Kopfbedeckung, Trinkwasser, kleine Snacks, Wechselwäsche und wenige einfache Sandspielzeuge wichtiger als eine große Spielzeugtasche.
Darf ein Hund an jeden Strand auf Usedom?
Nein. Hunde gehören an die dafür vorgesehenen Hundestrände oder in entsprechend erlaubte Bereiche. Vor dem Besuch sollte der passende Strandabschnitt geprüft werden.
Sollte man viel Bargeld mit an den Strand nehmen?
Nein. Sinnvoll ist nur ein kleiner Betrag für Snacks, Strandkorb oder spontane Ausgaben. Große Geldbörsen, mehrere Karten und wichtige Dokumente bleiben besser in der Unterkunft.
Was ist bei roter Flagge zu tun?
Bei roter Flagge wird nicht gebadet. Dann besteht Gefahr durch Wetter, Wellen, Strömung oder andere Risiken. Hinweise der Rettungskräfte sollten sofort beachtet werden.
Eine gute Strandtasche für Usedom ist leicht, wetterfest und auf den konkreten Strandtag abgestimmt. Wichtig sind Sonnenschutz, Trinkwasser, Handtuch, Windschutz, kleine Erste-Hilfe-Artikel und sichere Aufbewahrung für Wertsachen. Familien, Hundebesitzer und Tagesgäste brauchen zusätzliche Dinge, sollten aber Gewicht vermeiden. Flaggen, UV-Index und örtliche Strandregeln entscheiden darüber, was am Wasser sicher und sinnvoll ist.
Quelle: Usedom Tourismus GmbH, Deutscher Wetterdienst, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Bundesamt für Strahlenschutz, ADAC, Amt Usedom-Nord, Kaiserbäder auf Usedom, Ostseebad Zinnowitz.